Herzlich willkommen bei Dr. Martin Mayer (Siegertsbrunn) MdB!

Nr.: 265 /99 Bonn, 19. Mai 1999 

Telefon / Werbefinanzierung 

Dr. Martin Mayer: Gegen Bevormundung des Telefonkunden  

Zur gegenwärtigen Diskussion über werbefinanziertes Telefonieren erklärte der medienpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Martin Mayer (Siegertsbrunn) MdB:

Das von Verbraucherschützern geforderte Verbot der Werbefinanzierung von Telefongesprächen ist eine glatte Entmündigung des Telefonkunden und daher strikt abzulehnen. Warum soll die Werbefinanzierung, die in anderen Medien selbstverständlich und im Internet uneingeschränkt möglich ist, beim Telefonieren plötzlich nicht erlaubt sein? Es liegt doch in der Hand der Nutzer, diese oder eine andere Form des Telefonierens zu wählen. Auch der Angerufene ist der Werbung nicht hilflos ausgesetzt. Er kann sich entsprechend wehren. Die Verbraucherschützer müssen sich fragen lassen, warum sie privaten Vieltelefonierern die Möglichkeit verwehren wollen, kostenlos zu telefonieren. Sind diese Telefonkunden etwa keine Verbraucher?

Auf den Erfolg seiner Klage kann der Berliner Verbraucherschutzverein jedenfalls nicht stolz sein: Er hat eine innovative Entwicklung kaputt gemacht.

So etwas darf sich nicht wiederholen. Die Bundesregierung wird deshalb aufgefordert, statt sich mit der Verbandsklage zu beschäftigen dafür zu sorgen, daß innovative Unternehmen nicht durch engstirnige Verbände zu Fall gebracht werden.

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© Pawlik; 29. Sept. 1999