Herzlich willkommen bei Dr. Martin Mayer (Siegertsbrunn) MdB!

Pressemitteilung CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Berlin, 8. November 2000 

Mayer: Kernfusionsforschung ist Zukunftsvorsorge

Zur Verabschiedung des Antrages "Kernfusionsforschung für eine zukünftige Energieversorgung" durch die Fraktion erklärte der Berichterstatter in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Martin Mayer (Siegertsbrunn) MdB:

Deutschland muss die Kernfusionsforschung weiterhin fördern und eine europäische Bewerbung aus Frankreich um den Standort des internationalen Experimental-Fusionsreaktors ITER nachhaltig unterstützen.

Zusammen mit den regenerativen Energiequellen einschließlich der Solarenergie könnte die erfolgreiche Konstruktion der 'irdischen Sonne' eine Chance auf ein energetisches Solarzeitalter eröffnen. Die Vorteile der Kernfusion liegen auf der Hand: Die benötigten Grundstoffe sind in nahezu unbegrenzter Menge vorhanden, bei der Kernfusion entstehen kaum Schadstoffe und die Energieerzeugung birgt wesentlich weniger Risiken als die der Kernspaltung.

Nach vier Jahrzehnten Fusionsforschung ist es den Europäern mittlerweile gelungen, Fusionsenergie in größerem Maßstab zu erzeugen. Die deutsche Fusionsforschung hat einen wesentlichen Anteil an diesem europäischen Erfolg. Der geplante internationale Experimental-Reaktor ITER soll nun die physikalische Machbarkeit eines Fusionskraftwerkes zeigen.

Die Bundesregierung ist aufgefordert, entgegen den Vorschlägen der grünen Sektierer eine klare Haltung zugunsten der Fusionsforschung einzunehmen. Energiegewinnung aus der Kernfusion wird zwar erst unseren Enkeln Nutzen bringen. Dennoch dürfen wir jetzt keine Zeit verlieren.

Wortlaut des Antrages
Rede Dr. Mayer MdB zur Debatte im Bundestag "Zukunftsorientierte Energieforschung - Fusionsforschung (9.11.2000)

Berlin, 8. November 2000

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© Pawlik; 10. Nov. 2000