Herzlich willkommen bei Dr. Martin Mayer (Siegertsbrunn) MdB!

Pressemitteilung der CSU-Landesgruppe Nr. xx/99

Bonn, 27. Januar 1999


Holocaust-Mahnmal

Dr. MAYER: Bundesregierung darf sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen

Im Vorfeld der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien zum Thema Holocaust-Mahnmal erklärt der kulturpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Martin Mayer (Siegertsbrunn) MdB:

Der jüngste Vorschlag des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Michael Naumann, bedeutet einen Abschied von der Denkmalskonzeption, für die sich bisher alle drei Auslober, die Bundesregierung, das Land Berlin sowie der Förderkreis für die Errichtung eines Denkmals für die ermordeten Juden Europas e.V. ausgesprochen haben; zwei Architektenwettbewerbe wurden zwischen 1995 und 1997 durchgeführt. Das von Naumann zusätzlich vorgeschlagene Haus der Erinnerung verfälscht und verwässert die ursprüngliche Konzeption.

 

In der gegenwärtigen Debatte genügt es nicht, wenn der Bundeskulturbeauftragte offensichtlich selbst in der Bundesregierung nicht abgestimmte Vorschläge aufwirft. Vielmehr muß die Bundesregierung als eine der drei Auslober klar Position beziehen und nach Abschluß des noch nicht zu Ende geführten Architektenwettbewerbs sowie nach Abstimmung mit den beiden übrigen Auslobern eine Entscheidung herbeiführen, die dann dem Deutschen Bundestag vorzulegen ist.



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© UMS; Pawlik 29. Sept. 1999